„Mein Logo habe ich professionell gezeichnet, in Photoshop und Word!“
Wenn Sie das auch so gemacht haben, sollten wir uns kennen lernen.

 

Viele Unternehmer machen sich erstmal wenig Gedanken über so etwas banales wie ein Logo. Wozu auch?
Es ist ja nur dafür da, um es auf Briefbögen zu klatschen, oder etwas für die Visitenkarte zu haben usw.
Wenn man dieser Annahme ist, liegt man gewaltig falsch. Das Logo kann entscheidend sein in Sachen erster Eindruck und somit auch,
ob sich ein möglicher Kunde für Dich entscheidet, oder auch nicht! Stelle Dir einfach vor, Du gehst in eine Bäckerei, und willst nur 2 Brezen kaufen,
diese sehen zwar gut aus, aber der Rest, der auf der Ablage liegt ist nicht ansprechend, weswegen Du dich entscheidest gar nichts zu nehmen.
Was ich damit sagen will ist, dass Deine Produkte, oder Dienstleistungen noch so gut sein können, wenn Dein äußerer Eindruck einfach nicht professionell, gepflegt und modern wirkt, kann das durchaus abschrecken! Grundsätzlich gilt aber, dass Mediengestalter, oder Grafik-Designer etc. nicht grundlos eine lange Zeit in ihre Ausbildung stecken. Solltet Ihr also wirklich auf ein professionelles Logo angewiesen sein, fragt am Besten mal bei der Agentur um die Ecke nach einem Termin, denn in der Regel sind die 1. Gespräche kostenlos und unverbindlich. Achtet auch unbedingt darauf, dass die Leute, die Euren Auftrag bekommen Euch verstehen und auf eure Wünsche eingehen. Niemandem ist geholfen, wenn Ihr ein Logo bekommt, was zwar schick aussieht, aber nicht wirklich was mit Euch, oder der Persönlichkeit des Unternehmens zu tun hat. Traut Euch also und fragt ruhig nach, warum die Design-Dienstleister so gehandelt haben. Lautet die Antwort „weil mans heutzutage so hat“, oder „weils gut aussieht“, solltet Ihr euch lieber weiter umschauen, denn diese Leute haben meist leider keine Ahnung, welche Aspekte es zu beachten gilt.

 

Ich habe versucht, eine kleine Checkliste zu schreiben, worauf Ihr achten solltet, bzw. welche Überlegungen Ihr anstellen solltet.
(Das hier könnt Ihr natürlich auch als Checkliste zu einem Briefing mit einem Dienstleister mitnehmen!)

  • Wofür brauche ich das Logo, Auf welchen Medien wird es zu sehen sein?
  • Was will ich mit meinem Logo aussagen?
  • Flexible, oder statische Identität?
  • Wort, oder Bildmarke?
  • Wird ein Slogan / Claim benötigt?
  • Research (Deine Idee könnten auch schon andere gehabt haben!)
  • Scribble (Zeichne deine Ideen, so kannst du schon vorher eine Richtung bestimmen!)
  • Farbe (Gehe vorsichtig damit um! Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung!)
  • Einzigartigkeit (Finde den X-Faktor und dein Logo wird der Hit!)
  • Berücksichtige die Formsprache
  • Benutze wenn möglich ein Vektor-Programm (Finger weg von Photoshop!)
  • Weniger ist mehr (Ein gutes Logo kann ein 5 Jähriges Kind nachzeichnen!)
  • Erkennbarkeit (Wie sieht euer Logo in ganz klein, oder ganz groß aus?)
  • Dokumentation (Warum habe ich das eigentlich so gemacht?)
  • Hole dir Feedback ein! (Frage ruhig ein paar Leute nach ihrer ehrlichen Meinung)
  • Bleib neugierig! (Frage dich immer, ob dein Logo noch den Nerv der Zeit trifft. In dieser schnellen Welt, musst du umso schneller sein!)

 

Dies ist einfach nur ein kleiner Leitfaden und keine Garantie dafür, dass Euer Logo gut wird. Falls Ihr Fragen, oder Anregungen habt, dürft Ihr mir immer gerne schreiben.
Ich wünsche viel Spaß & Erfolg!